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mit Unterzeichnung der Online Petition unsere Arbeit.

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WIR SIND GEGEN KÜRZUNGEN

PROTEST

Das Streichen von Musikerstellen beschädigt die Norddeutsche Philharmonie Rostock und unser Konzertleben!

Deshalb appellieren wir als Philharmonische Gesellschaft Rostock e.V., lassen Sie uns aus der Verbundenheit zum Orchester, aus unserer Leidenschaft zur klassischen Musik und zu unserem Orchester mit Ihrem Engagement dagegen einschreiten.

Wir haben eine entsprechende Petition an den Landtag unseres Landes vorbereitet und bitten Sie, sich dafür zu engagieren, mit Ihrer Unterschrift.

Appellieren Sie an Ihre Nächsten in der Familie und Ihrem persönlichem Umfeld dabei mitzumachen. Es geht nicht darum, einzelne Personen, denen die Kürzungspläne ganz sicherlich auch nicht leicht fallen und die Handelnden sind, zu diskreditieren oder zu verunglimpfen. Es geht darum, unseren begründeten Anspruch durch diese Unterschriftensammlung und Petition wahrnehmbar in die Öffentlichkeit zu tragen.

Jede Unterschrift, jede Stimme zählt. Sie muss nur den formalen Ansprüchen einer Prüfung gerecht werden und deshalb bitten wir Sie, mit Sorgfalt Namen und Adresse leserlich anzugeben, damit wir mit einer hohen Beteiligung von unserem Mitspracherecht Gebrauch machen können.

 

WAS WIR TUN

UNSERE ARBEIT

Die Philharmonische Gesellschaft Rostock e.V. protestiert gegen die Zielvereinbarung zwischen der Hansestadt Rostock und dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Wir fordern die unverzügliche Änderung und Neufassung.

Es kann nicht akzeptiert werden, dass die Zuschüsse von Land und Stadt für das Theater und die Norddeutsche Philharmonie über Jahre festgeschrieben sind, eine Dynamisierung nicht vorgesehen ist. Angesichts steigender Kosten (Betriebs- und Personalkosten) bedeutet dies einen schleichenden Abbau an Leistungskraft des Vier-Sparten-Theaters und seines Orchesters.

Derzeit verweigern die Volkstheater Rostock GmbH und deren Gesellschafter, die Hansestadt Rostock, vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Roland Methling, der Norddeutschen Philharmonie Rostock die dringend notwendigen Nachbesetzungen unverzichtbarer vakanter Musikerstellen.

Zudem wurde der Haustarifvertrag gekündigt, der bei Gehaltsverzicht 73 Musikerstellen festschrieb. Jetzt planen Stadt und Intendant eine weitere Kürzung auf 59 Musiker.

Im Jahr 1997 zu seinem 100. Jubiläum zählte das Orchester 90 Musiker, eine Zahl, die einem A-Orchester angemessen ist.

Wir protestieren gegen die bewusste Demontage der Norddeutschen Philharmonie Rostock, welche neben ihren Aufgaben im Musiktheater und Ballett allein mit Philharmonischen Konzerten und Gastspielen jährlich über 400.000 Euro Einnahmen erzielt und ökonomisch das wichtigste Standbein des Rostocker Volkstheaters darstellt.

Das Orchester hat in Rostock eine 120-jährige Tradition und ist der renommierteste Klangkörper des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

International herausragende Dirigenten und Solisten sind jedes Jahr zu Gast in Rostock. Die Philharmonischen Konzerte sind regelmäßig ausverkauft.

Darüber hinaus leistet das Orchester wertvolle humanistische Arbeit in Jugend- und Bildungseinrichtungen, kooperiert mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Die Kürzungen und offenen Stellen bedeuten Verlust von Klangfülle und Qualität. Werke wie die 9. Sinfonie von Beethoven würden aus dem Spielplan fallen.

Ohne Neubesetzungen durch junge Musiker „blutet“ ein Orchester aus, verliert es seine Leistungskraft und Wettbewerbsfähigkeit.

Mit der Attraktivität, die ohne Zweifel verlorengeht, werden sich neben den leistungsstärksten Akteuren auch die Sponsoren zurückziehen. Das kann nicht im Interesse des Landes sein, das sich rühmt, die Wirtschaft erfolgreich entwickelt und einen beachtlichen Haushaltsüberschuss erarbeitet zu haben.

Es erscheint einem sittenwidrig, wenn das Land in der Zielvereinbarung einerseits die Förderung begrenzt und andererseits der Hansestadt mit Finanzkürzungen droht, falls diese die dringend benötigten Mittel für das künstlerische Überleben des Orchesters möglich macht.

Sollten die Kürzungen, wie derzeit geplant, umgesetzt werden, entsteht ein irreparabler Schaden an der Norddeutschen Philharmonie Rostock.

Die ehrenamtlichen Bemühungen der Philharmonischen Gesellschaft, die die Gründung einer Stiftung und einer Akademie für das Orchester initiierte, um junge Musiker nach Rostock zu holen und zu unterstützen, werden durch die Sparpolitik konterkariert.

Die aktuelle Verweigerung der Einstellung junger leistungsstarker Führungskräfte besiegelt das künstlerische Absterben des derzeit noch bedeutsamsten philharmonischen Klangkörpers Mecklenburg-Vorpommerns.

Wir fordern die Dynamisierung des Zuschusses von Land und Stadt für das Theater und die Norddeutschen Philharmonie Rostock, um unsere lebendige Musikkultur in der Hansestadt Rostock zu erhalten!

HELFEN SIE

WIE SIE UNS UNTERSTÜTZEN KÖNNEN

Wie Sie in den vergangenen Tagen sicherlich auch aus den Medien erfahren mussten, ist es beabsichtigt, nach Kündigung des Haustarifvertrages die aktuelle Zahl von 73 Musikerstellen in der Norddeutschen Philharmonie Rostock auf 59 zu reduzieren. Die Kürzungen sind die Folge von Sparplänen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dies widerfährt uns im 120. Jubiläumsjahr des Orchesters. Unser Klangkörper hat seit seinem Bestehen zwei Weltkriege und enorme gesellschaftliche Umwandlungsprozesse erlebt. Deshalb ist es umso irritierender und nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet in Zeiten des bisher nie da gewesenen Wohlstandes und wirtschaftlichen Aufschwungs dieser Kahlschlag an der Kultur vollzogen werden soll. Das Orchester ist mit seinen gut besuchten Konzerten außerdem ein wichtiges ökonomisches Standbein der Volkstheater Rostock GmbH.

Die Philharmonische Gesellschaft Rostock e. V. protestiert unter anderem gegen die Zielvereinbarung zwischen der Hansestadt Rostock und dem Land Mecklenburg-Vorpommern, die die Grundlage der Sparzwänge darstellt. Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre Unterschrift unserer Petition, die wir an den Petitionsausschuss des Landtages Mecklenburg-Vorpommern richten werden.

Ihre Meinung, Ihre Solidarität und Ihre Unterschrift zählen. Die Unterschriftenlisten werden in den nächsten 40 Tagen, beginnend mit dem heutigen Abend, während der Konzerte ausliegen. Gerne können Sie sich an der Petition auch online beteiligen. Informationen erhalten Sie über unsere Newsletter und unsere Webseite www.philharmonische-gesellschaft-rostock.de.

Download Petition

ODER PETITION JETZT HIER ONLINE AUSFÜLLEN



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DER VORSTAND

DIE INITIATOREN

Dr. Ing. Thomas Diestel

Vorsitzender

Prof. Dr. Christian Plath

Stellvertetender Vorsitzender

Norbert Wölz

Schatzmeister

Dr. Ermute Drückler

Schriftführerin

Christina Noe

Beisitzerin

Corina Wenke

Beisitzerin

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